WLAN und die damit verbundenen elektronischen Geräte wie Mobiltelefone, Laptops und drahtlose Kopfhörer sind überall um uns herum. Bisher gibt es keine konsistenten Beweise dafür, dass WLAN-Router oder Geräte mit WLAN-Stromversorgung das Krebsrisiko erhöhen.

Was ist WLAN?

WLAN verwendet Funkwellen, um Netzwerkkonnektivität bereitzustellen. Geräte, die WLAN verwenden, verfügen über einen drahtlosen Adapter, der gesendete Daten in ein Funksignal umwandelt. Dieses Signal wird dann an einen Decoder übertragen, der als Router bekannt ist. WiFi arbeitet mit ähnlichen Frequenzen wie Mikrowellen und Mobiltelefone im Bereich von 2 bis 5 GHz.

Wie funktioniert WiFi?

Drahtlose Netzwerke streamen unsichtbare Funkwellen, eine Form von Hochfrequenzstrahlung ( EMFs) über die Luft – ähnlich wie bei Mobiltelefonen, Computern, Bluetooth-Lautsprechern und anderen Geräten mit WLAN.

Die Besorgnis um WLAN und Router, die Krebs verursachen, ist auf die Emission dieser EMFs zurückzuführen. Dies sind unsichtbare Energiebereiche, die durch Elektrizität erzeugt werden und oft als Strahlung bezeichnet werden. Es gibt zwei Arten von EMFs: ionisierende und nichtionisierende. Ionisierende Strahlung ist „hochgradige Strahlung, die das Potenzial für Zell- und DNA-Schäden hat“. Einige Formen dieser Art von EMF umfassen ultraviolette (UV) Strahlen und Röntgenstrahlen.

Nichtionisierende EMF ist eine Strahlung mit niedrigem Pegel, die allgemein als harmlos angesehen wird. Router und elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Computer Laptops und Bluetooth-Geräte (z. B. drahtlose Kopfhörer) senden diese Art von Strahlung aus. Das Hauptanliegen bei dieser Art von EMF ist, dass es sich um niederfrequente elektronische Geräte handelt, die überall um uns herum sind und immer eingeschaltet sind.

Bei drahtlosen Routern wird häufig davon ausgegangen, dass sie immer Informationen senden und empfangen, diese Geräte senden jedoch nur 0,1% der Zeit.

Ist WLAN gesundheitsschädlich?

Wenn Ihr WLAN-Router Daten überträgt, sendet er EMFs aus, die der Körper absorbieren kann. Je größer der Abstand zwischen Ihnen und Ihrem Router ist, desto weniger Strahlung trifft Ihr Körper.

Die von einem Funkgerät absorbierte Strahlungsmenge Der Router ist im Vergleich zu den EMFs, die von einem Anruf auf einem Mobiltelefon übertragen werden, geringfügig. Ihr Mobiltelefon ist exponiert Der Bereich des Körpers, an dem er gehalten wird (Ohr oder Kopf), ist die Energie, die von EMFs und anderen Faktoren abgegeben wird. Obwohl die Haut direkt ausgesetzt ist, kann nichtionisierende Strahlung DNA oder Zellen nicht direkt schädigen, wie dies bei ionisierender Strahlung der Fall ist.

Bisher gibt es keine konsistenten Beweise dafür, dass WLAN-Router oder Geräte mit WLAN-Stromversorgung Krebsrisiko erhöhen. Obwohl niederfrequente EMFs als möglicherweise krebserregend eingestuft werden, haben Forscher keinen direkten Zusammenhang zwischen diesen Geräten und Krebs beobachtet. Der beste Weg, sich vor Strahlungsemissionen von Routern und elektronischen Geräten zu schützen, besteht darin, die Exposition zu minimieren.

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Über den Medical Reviewer

Dr. med. David Kozono ist ein staatlich geprüfter Radioonkologe, der sich auf die Behandlung von Thorax spezialisiert hat bösartige Erkrankungen einschließlich Lungenkrebs. Sein berufliches Ziel ist es, die Behandlung von Patienten mit diesen Krebsarten durch grundlegende, translationale und klinische Untersuchungen zu verbessern. Er absolvierte 2005 die Johns Hopkins University School of Medicine mit einem MD und einem PhD in Biochemie, Zell- und Molekularbiologie, die er bei Nobelpreisträger Dr. Peter Agre studierte. 2006 absolvierte er ein Praktikum in interner Medizin am Brigham and Women’s Hospital und 2010 absolvierte er das Harvard Radiation Oncology Program. Nach seinem Abschluss wechselte er in die Abteilung für Radioonkologie des Dana-Farber / Brigham- und Frauenkrebszentrums, wo er hauptberuflich als Kliniker und Forscher tätig ist.

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